Fassade (Außenwand)
Fassadenflächen stellen in der Regel den größten Anteil der wärmeübertragenden Gebäudehülle dar und sind oft ein repräsentativer Teil der sichtbaren Hülle. Die Fassade bzw. Außenwand stellt einen Schutz vor diversen Witterungseinflüssen dar. Dies gilt insbesondere auch für die Schlagregensicherheit. Ein guter Dämmstandard ist bei diesem Bauteil sehr energieeffizient.
Für die Fassaden- oder Außenwanddämmung gibt es auch hier mehrere Möglichkeiten:
- Dämmung von außen
- Kerndämmung (Zweischaliges Mauerwerk)
- Dämmung von innen
Dämmung von außen (WDV)
Die Anwendung eines Wärmedämm-Verbundsystems oder auch WDVS, erfordert eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, in der alle Systemkomponenten beschrieben und mit Anforderungen belegt sind. Allein aus Gründen der Rechtssicherheit darf hiervon nicht abgewichen werden. Zulassungsinhaber sind hier die Systemanbieter. (Siehe auch: http://www.heizkosten-einsparen.de/).
Beim WDVS werden Dämmstoffplatten, die ebenfalls über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung geregelt sind, auf den Wandbildner geklebt und ggf. zusätzlich gedübelt. Darauf wird der mit Gewebe armierte Unterputz aufgebracht, anschließend folgen der Oberputz und ggf. eine Schlussbeschichtung. Das Wärmedämm-Verbundsystem ist auch für energetische Gebäudesanierungen besonders geeignet, da es auf nahezu alle Untergründe aufgebracht werden kann.
Kerndämmung (WZ) (Zweischaliges Mauerwerk)
Die Kerndämmung findet Anwendung beim zweischaligen Mauerwerk. Sie wird zwischen Vor- und Hintermauerschale angeordnet. Der Schalenabstand ist aus statischen Gründen begrenzt, sodass dadurch die maximal mögliche Dämmstoffdicke bereits vorgegeben ist. Von daher ist auf eine geringe Wärmeleitfähigkeit des verwendeten Dämmstoffes zu achten. Eine energetische Ertüchtigung einer solchen Außenwandkonstruktion bei Bestandsgebäuden kann durch eine nachträgliche Verfüllung des Hohlraums mittels EPS-Perlen oder Perlit erfolgen.
Dämmung von innen (WI + WAP)
Diese Art der Fassadendämmung findet in der Regel ausschließlich bei der energetischen Sanierung Anwendung. Sie wird dann ausgeführt, wenn eine Außendämmung (WDVS) aus technischen oder optischen Gründen nicht möglich oder zweckmäßig ist. Hygrothermische und bauphysikalische Einflüsse sind bei dieser Anwendung besonders zu beachten und zu berücksichtigen. Bei der Innendämmung werden dafür geeignete Dämmstoffplatten auf der Innenseite der Außenwand vollflächig aufgeklebt. Darauf wird ein Kalkgipsputz mit Armierungsgewebe oder eine Gipskartonplatte aufgebracht.
Bachl EPS Produkte für Fassaden-Anwendungen
Bachl-XPS
Styrodur
Bachl Perlit-Schüttungen für den Wandbereich
















