Fußboden
Unter Fußbodendämmung versteht man im Allgemeinen eine Dämmschicht unter einem Estrich. Man unterscheidet hier zwischen druckbelasteten Dämmschichten ohne Schallschutzanforderungen und solchen mit Schallschutzanforderungen. Grundsätzlich dürfen diese auch in mehreren Lagen und kombiniert angeordnet werden. Mögliche Feuchte- oder bauphysikalische Belastungen sind zu berücksichtigen.
Die erforderliche Dämmung des Fußbodens richtet sich insbesondere nach den Anforderungen bezüglich eines notwendigen Trittschallschutzes und/oder nach der zu erwartenden Belastung (Nutzlast).
- Trittschalldämmung
- Dämmung druckbelastbar
- Kombination
- Schüttdämmungen
Trittschalldämmung (DES)
Anforderungen an den Trittschallschutz werden für Geschossdecken zwischen fremden Wohn- und Aufenthaltsräumen gefordert. Hier kommen dann Trittschalldämmplatten zum Einsatz. Diese werden vor dem Aufbringen des Estrichs ohne Unterbrechung verlegt.
Dämmung druckbelastbar (DEO)
Neben dem erforderlichen Wärmschutz richtet sich die Wahl der Dämmung nach der zu erwartenden Nutzlast, bzw. der vorgesehenen Nutzung der Räume. So ist z. B. zwischen Industriefußböden mit individuellen Anforderungen und Räumen für den Aufenthalt von Personen zu unterscheiden. Entsprechend der Beanspruchung sind die Druckfestigkeiten der Dämmplatten zu wählen.
Kombination (DEO + DES)
Werden zusätzliche Anforderungen zum Wärmeschutz gestellt, können Sie mit druckfesten Dämmplatten kombiniert werden. Die Trittschalldämmplatten werden in dem Fall als erste Lage, also unterhalb der druckfesten Platten verlegt. Sind Installationen auf der Rohdecke verlegt, sodass die erste Lage unterbrochen werden muss, sind die Trittschalldämmplatten als obere Lage anzuordnen.
Schüttdämmungen
Unebene Untergründe oder Versorgungsleitungen müssen oft vor Verlegung der Estriche ausgeglichen werden. Hierzu eignen sich hervorragend Schüttdämmungen. Die Granulate aus dem geblähten Naturgestein Perlit werden aus dem Sack sehr einfach auf dem Untergrund geschüttet, eben abgezogen und verdichtet. Nach dem verdichten entsteht ein druckfester wärmegedämmter Untergrund auf dem direkt Nass- oder Trockenestriche, auch in Kombination von DEO und bzw. oder DES Wärmedämmplatten, verlegt werden können. Je nach Schüttgewicht können auch deutliche Verbesserungen am Schallschutz erreicht werden.
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Fassadenflächen stellen in der Regel den größten Anteil der wärmeübertragenden Gebäudehülle dar und sind oft ein repräsentativer Teil der sichtbaren Hülle. Die Fassade bzw. Außenwand stellt einen Schutz vor diversen Witterungseinflüssen dar. Dies gilt insbesondere auch für die Schlagregensicherheit. Ein guter Dämmstandard ist bei diesem Bauteil sehr energieeffizient.
Für Geschossdecken zwischen beheizten Räumen bestehen keine Anforderungen bezüglich des Wärmeschutzes.
Flachdächer sind Dächer mit einer geringen Neigung (≥ 2 %) und werden mit einer Abdichtung ausgeführt. Sie sind den Witterungseinflüssen in besonderem Maße ausgesetzt. Unterschieden werden sie in genutzte und ungenutzte Dächer. Bei der Wahl des Dämmstoffes ist dieser Umstand zu berücksichtigen.
Das Dach, der obere Abschluss eines Gebäudes, dient vor allem dem Witterungsschutz. Aufgrund seiner relativ großen Fläche, bezogen auf die Gesamthülle des Gebäudes, trägt es bei mäßigem oder schlechtem Dämmzustand erheblich zu den Wärmeverlusten des Gebäudes bei. Von daher ist hier ein kleiner Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) anzustreben.



